BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 830

Bibliothek Rom (Vatikanstadt), Biblioteca Apostolica Vaticana
Signatur

Urb. lat. 293

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Digitalisat
  • 830 Rom (Vatikanstadt), Biblioteca Apostolica Vaticana Urb. lat. 293 (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus 2 Teilen; Teil 1: f. 1-94; Teil 2: f. 95-96; Pergament; 96 Blätter; 29,4/29,5 x 20,9/21,0 cm; Zählung von 1 bis 96 von moderner Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; Einband des 18. Jahrhunderts; rotbrauner Ledereinband mit Goldverzierung. - Einrichtung f. 1-94: Schriftspiegel 23,0 x 15,0 cm; einspaltig; Pflanzenglossar auf f. 1r dreispaltig; 34 Zeilen; Überschriften in Majuskeln in roter Farbe; Initialen in roter Farbe. - Schrift: f. 2r-94r karolingische Minuskel von einer Hand des 11./12. Jahrhunderts; f. 95r-96v italienische Unziale von einer Hand des 8. Jahrhunderts; Pflanzenglossar auf f. 1r von einer Hand des 12. Jahrhunderts.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten entstanden, Teil 1 im 11./12. Jahrhundert, Teil 2 im 8. Jahrhundert wahrscheinlich in Italien; nach einem Besitzvermerk auf f. 1r befand sich der erste Teil der Handschrift im Besitz eines Klosters St. Martin, vielleicht zu Köln; die vereinigten Teile gehörten einem Federico da Montefeltro; später war die Handschrift im Besitz des Herzogtums Urbino und gelangte schließlich 1657 in die Biblioteca Apostolica Vaticana.

Inhalte
  • f. 1r am oberen Rand: Federproben, Besitzvermerk
  • f. 1r am oberen Rand: Pflanzenglossar
  • f. 1v: Inhaltsvermerk
  • f. 2r-94v: Vitruv, De architectura (I-X)
  • f. 95r-96v: medizinische Schrift (Fragment).
Links
Literatur zur Handschrift
Zitierempfehlung (HTML/XML)

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Letzte Änderung: Laura Potratzki, 22.06.2017