BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 608 (II)

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 14737 [f. 204-226]

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 405

Digitalisat
  • 608 (II) München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 14737 [f. 204-226] (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus vier ursprünglich selbständigen Teilen; Teil 4 [zu Teil 1 sieh BStK.-Nr. 608 (I)]; Pergament; 23 Blätter; 18,2 x 15,5 cm; beschädigter heller Ledereinband; Reste einer Schließe und des Kettenrings. - Einrichtung: Schriftspiegel 12,0 x 8,5 cm; 21 Zeilen; einspaltig; Überschriften in roter Capitalis rustica; Anfangszeilen in Capitalis rustica oder Minuskel mit blaugrünem oder gelbem Anstrich. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen in Schulschrift aus dem 9./10. Jahrhundert, zum Teil bodenseeischen Charakters.

Geschichte

Teil 4 des Codex der Schrift nach im 9./10. Jahrhundert in Deutschland entstanden; er befand sich in der Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1811 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
  • f. 204r: leer
  • f. 204v-207v: Eutyches, Ars de verbo (Exzerpte)
  • f. 208r-225r: Über die fünf Deklinationen
  • f. 225r-v: Erklärung griechischer Festbezeichnungen
  • f. 226r: Priscian, Werke (Exzerpte)
  • f. 226v: Glossen zu Alkuin, Grammatica
Links
Literatur zur Handschrift
Zitierempfehlung (HTML/XML)

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/608%20%28II%29 [Stand 30.10.2020].

Für den Verweis auf das entsprechende XML-Dokument zitieren Sie: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/608%20%28II%29.xml [Stand 30.10.2020].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 23.05.2017