BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 577

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 14386

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Digitalisat
  • 577 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 14386 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 247 Blätter sowie 1 ungezähltes Vorsatzblatt; f. 1 und 247 im 12. Jahrhundert ergänzt; 26,5 x 18,0/18,5 cm; heller, stark verschmutzter, schmuckloser Ledereinband aus dem 15. Jahrhundert; Reste von 2 Schließen; ehemals eine Kette. - Einrichtung: Schriftspiegel: 19,5/20,0 x 12,0/12,5 cm; 24 Zeilen; Auszeichnungsschrift: rote und schwarze Capitalis rustica, rote Monumentalcapitalis sowie rote Schriften mit gold-silbernen, schwarze mit grünen Binnenräumen; zwei reich verzierte Initialen in Gold, Silber, Grün und Rot auf f. 5v, 6r; rote Initialmajuskeln, bis f. 20r mit Gold und Silber; f. 5v marginal Federzeichnung eines Vogels. - Schrift: karolingische Minuskel von einer Haupthand aus dem 3. Drittel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 3. Drittel des 9. Jahrhunderts in der Umgebung von Regensburg, nach B. Bischoff (Die südostdeutschen Schreibschulen, I, 1974, S. 171) aber wohl nicht in der Benediktinerabtei St. Emmeram entstanden; f. 1 und 247 wurden im 12. Jahrhundert ergänzt; die Handschrift befand sich nach einem Eintrag im Bibliothekskatalog von Dionysius Menger 1500/1501 in St. Emmeram; im Zuge der Säkularisation gelangte sie 1811 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • BHM., Nr. 217a
  • K. Bierbrauer, in: Regensburger Buchmalerei, S. 15, 22, Nr. 10
  • K. Bierbrauer, Die vorkarolingischen und karolingischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek, Textband, S. 68f., Nr. 130
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, II, S. 254, Nr. 3166
  • B. Bischoff, Mittelalterliche Studien, III, S. 130
  • B. Bischoff, Die südostdeutschen Schreibschulen und Bibliotheken in der Karolingerzeit, I, S. 227f.
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, II, 2, S. 164, Nr. 1368
  • F. Dolbeau, RB. 96 (1986), S. 27-29
  • R. Étaix, Homéliaires patristiques latins, S. 606-613, 616
  • R. Étaix, Scriptorium 40 (1986), S. 4-11, 14
  • A. von Euw, in: Festschrift zum tausendsten Todestag des seligen Abtes Gregor, S. 186
  • R. Kurz, Die handschriftliche Überlieferung der Werke des heiligen Augustinus, V, 2, S. 354
  • H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 88
  • G. Swarzenski, RK. 26 (1903), S. 405.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/577 [Stand 23.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 06.06.2017