BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 475

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 4535

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Beschreibung

Codex; Pergament; 201 Blätter; 30,0 x 21,0 cm; mit hellem Leder überzogene dicke Holzdeckel; ehemals 5 Buckeln und 2 Schließen; vorgängige Signatur Ben.35 auf einem Schild auf dem Buchrücken. - Einrichtung: Schriftspiegel 24,0 x 15,5 cm; einspaltig; zwischen 28 und 30 Zeilen; f. 1r über 6 Zeilen reichende Tierinitiale; zahlreiche einfache Initialen in roter Farbe; Überschriften in roter Farbe. - Schrift: karolingische Minuskel von zahlreichen Händen des 10./11. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 10./11. Jahrhundert entstanden; Besitzvermerke des 15. Jahrhunderts auf f. 1r, 107v und dem ehemaligen hinteren Spiegel weisen auf die Benediktinerabtei Benediktbeuern; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • K. Bodarwé, Sanctimoniales litteratae, S. 180f., 293, 296
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, I, 2, S. 204, Nr. 1163
  • H. Hoffmann, Handschriftenfunde, S. 151
  • Katalog der lateinischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die Pergamenthandschriften aus Benediktbeuern Clm 4501-4663, S. 52-54
  • B. Kraft, Die Handschriften der Bischöfl. Ordinariatsbibliothek in Augsburg, S. 76, 107
  • Die lateinischen Dichter des deutschen Mittelalters, V, S. 640
  • H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 49
  • P. Ruf, StMOSB. 47 (1929), S. 467.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/475 [Stand 23.09.2017].

Letzte Änderung: Christina Beer, 20.03.2017