BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 292

Bibliothek Karlsruhe, Badische Landesbibliothek
Signatur

Aug. LII

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 51

Digitalisat
  • 292 Karlsruhe, Badische Landesbibliothek Aug. LII (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 75 Blätter sowie je 1 zusätzliches ungezähltes Blatt vorne und hinten; von f. 74 nur noch die untere Hälfte erhalten; 35,0 x 22,5/23,0 cm; mit hellem Leder überzogene Holzdeckel; Einbandrücken restauriert; von ehemals 2 Schließen heute noch eine erhalten. - Einrichtung: Schriftspiegel 26,5/27,5 x 18,0 cm; einspaltig; 39-42 Zeilen; Überschriften in roten und schwarzen Majuskeln; zahlreiche rote Initialen; f. 1r Federzeichnung. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen etwa aus dem 4. Viertel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 4. Viertel des 9. Jahrhunderts wohl in Südwestdeutschland entstanden; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1805 in den Besitz der Badischen Hof- und Landesbibliothek Karlsruhe.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, I, S. 336, Nr. 1603
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 56
  • A. Holder, Die Reichenauer Handschriften, I, S. 183-188, 653
  • E. Krotz, Auf den Spuren des althochdeutschen Isidor, S. 210
  • R. Kurz, Die handschriftliche Überlieferung der Werke des heiligen Augustinus, V, 2, S. 209f.
  • M. Mitscherling, Die althochdeutschen Hieronymusglossen, S. 3, 89
  • K. Preisendanz, Die Reichenauer Handschriften, III, 2, S. 6, 147
  • A. Siegmund, Die Überlieferung der griechischen christlichen Literatur, S. 118
  • StSG. IV, S. 398, Nr. 51.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/292 [Stand 20.11.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 17.09.2015