BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 89

Bibliothek Cambridge, Trinity College Library
Signatur

B. 17.1

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Digitalisat
  • 89 Cambridge, Trinity College Library B. 17.1 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 136 Blätter; 23,0 x 18,5 cm; Einband des 15. Jahrhunderts; mit blindgepreßtem Leder überzogene Holzdeckel. - Einrichtung: Schriftspiegel 16,5 x 13,0 cm; zweispaltig; 28 Zeilen. - Schrift: karolingische Minuskel von einer Hand des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 9. Jahrhundert entstanden; ein Besitzvermerk des 15. Jahrhunderts auf f. 141v weist auf die Benediktinerabtei Reichenau; zudem besagt der Eintrag, dass der Codex durch den Abt von Wildenstain einem Magister Georg Schoenlein von Schorndorff in Sindelfingen zur Zeit des Basler Konzils ausgeliehen wurde; später taucht der Codex (laut Vermerk auf dem Vorderdeckel) im Besitz des Ratsherrn und Richters Georg Michael Wepfer (1591-1659) in Schaffhausen auf, um über Ludwig Christian Mieg in Heidelberg 1718 in die Bibliothek des Cambridger Theologieprofessors R. Bentley zu gelangen.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • J. Autenrieth, in: Die Iren und Europa im früheren Mittelalter, II, S. 913
  • G. Baesecke, Kleinere Schriften, S. 134
  • E.J. Beer, in: Florilegium Sangallense, S. 20f., 25
  • St. Beissel, Geschichte der Evangelienbücher, S. 114
  • W. Berschin, Griechisch-lateinisches Mittelalter, S. 15f., 182
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, S. 185, Nr. 838
  • B. Fischer, in: Karl der Große, II, S. 203
  • O. Homburger, Die illustrierten Handschriften der Burgerbibliothek Bern, S. 140
  • M.Rh. James, The Western Manuscripts in the Library of Trinity College, I, S. 544-546, Nr. 412
  • J.F. Kenney, The Sources for the Early History of Ireland, I, S. 655
  • P. Lehmann, Erforschung des Mittelalters [I], S. 271
  • P. Lehmann, Erforschung des Mittelalters, IV, S. 37
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 119
  • R. McKitterick, in: The early medieval Bible, S. 70
  • E. Meineke, Die volkssprachigen Glossen und die Psalterbilingue der Handschrift Gotha Memb. I 17, S. 24
  • K. Preisendanz, Die Reichenauer Handschriften, III, 2, S. 247, 291f.
  • R. Schaab, in: Das Kloster St. Gallen im Mittelalter, S. 134f., 251
  • A. Siegmund, Die Überlieferung der griechischen christlichen Literatur, S. 30.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/89 [Stand 26.09.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 27.06.2017