BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 568

Glossierte Inhalte
  • 568, f. 1r-127r: Bibel, Paulusbriefe
  • Zahl und Art der Glossen

    Textglossierung: insgesamt etwa 35 Glossen (f. 2v-51v) zur Bibel, Paulusbriefe; 24 fast durchgehend stark gekürzte Griffeleinträge, deren sichere Zuweisung zum Althochdeutschen nur teilweise gegeben ist; als gesichert gelten 10 der Griffelglossen [f. 2v, 3r, 3v, 5r (5), 6r, 11r] zu den Paulusbriefen (Prolog); 7 Federglossen (f. 11r-26r) zu Römerbrief; 6 interlinear, 1 marginal eingetragen; 3 der Glossen in bfk-Geheimschrift; 7 Interlinearglossen (f. 32v-51v) zum 1. Korintherbrief; davon 1 Glosse (f. 32v) in bfk-Geheimschrift; Federglossen von mehreren Händen eingetragen, Griffelglossen größtenteils von derselben Hand; Handschrift durchgehend lateinisch interlinear glossiert und marginal kommentiert.

    Zeit

    Federglossen von jüngerer Hand als der Text; Griffelglossen in jedem Fall früher eingetragen.

    Ort

    Provenienz der Federglossen eventuell Regensburg; Griffelglossen möglicherweise bereits in Nordostfrankreich oder erst in Regensburg eingetragen.

    Sprachgeographische Einordnung

    Federglossen: Bair. (nach H. Reutercrona, S. 108); die Griffelglossen „bieten spärliche Hinweise auf das Oberdeutsche“ (A. Nievergelt, Nachträge, 2012, S. 413).

    Edition

    StSG. I, S. 759 (Nr. CCCCV: Römerbrief), S. 762 (Nr. CCCCX: Korintherbrief); Edition der 24 Griffeleinträge bei A. Nievergelt, Nachträge zu den althochdeutschen Glossen, Sprachwissenschaft 37 (2012) S. 408-413.

    Literatur zu den Glossen: Stand des Katalogs 2005
    • StSG. IV, S. 537, Nr. 380
    • H. Reutercrona, Svarabhakti und Erleichterungsvokal, S. 108
    • J. Riecke, Die Frühgeschichte der mittelalterlichen medizinischen Fachsprache im Deutschen, II, S. 643.
    Literatur zu den Glossen: Ergänzungen seit 2005
    Zitierempfehlung (HTML/XML)

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    Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 29.04.2016