| Bibliothek |
St. Gallen, Stiftsbibliothek |
| Signatur |
682
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| Identifizierung als Glossenhandschrift |
Nachtrag zum Katalog: Neufund von A. Nievergelt (2016). |
Digitalisat |
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256aq St. Gallen, Stiftsbibliothek 682
(→ Codex)
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| Beschreibung |
Codex; Pergament; 205 Blätter; 17,0 x 10,5 cm; karolingischer Einband (9. Jahrhundert). - Einrichtung: Schriftspiegel ca. 12,0 x 6,0-7,0 cm; einspaltig; 16 Zeilen. - Schrift: karolingische Minuskel einer Hand. |
| Geschichte |
Codex der Schrift nach wohl im 2. Viertel des 9. Jahrhunderts entstanden; B. Bischoff vermutet "Westdeutschland (?) (oder zum Beispiel von Fulda beeinflusst?)" (Katalog, 2014, S. 331); eine Entstehung in St. Gallen wird ausgeschlossen; spätestens im 16. Jahrhundert befand sich die Handschrift bereits in St. Gallen, wobei ein Eintrag im ältesten Bücherverzeichnis wahrscheinlich macht, dass sie bereits kurz nach ihrer Entstehung nach St. Gallen gelangte. |
| Inhalte |
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| Links |
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Literatur zur Handschrift
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Bernhard Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts (mit Ausnahme der wisigotischen), III. Padua - Zwickau. Aus dem Nachlaß herausgegeben von Birgit Ebersperger, Bayerische Akademie der Wissenschaften. Veröffentlichungen der Kommission für die Herausgabe der mittelalterlichen Bibliothekskataloge Deutschlands und der Schweiz, Wiesbaden 2014, S. 331
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Elke Krotz, Zur Handschrift der ‚Wiener Segenssprüche‘ (ÖNB, Cod. 751), in: Altsächsisch. Beiträge zur altniederdeutschen Sprache, Literatur und Kultur, herausgegeben von Norbert Kössinger, Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanistischen Altertumskunde 146, Berlin – Boston 2025, S.765f.
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Andreas Nievergelt, Althochdeutsche Glossen zu kirchenrechtlichen Schriften. Die Handschriften St. Gallen, Stiftsbibliothek 675 und 682, in: Rechtsetzung als Textkonstitution. Sprachwissenschaftliche Zugänge zu modernen und historischen Rechtsquellen, herausgegeben von Stefan Höfler – Kevin Müller, Schriften des Zentrums für Rechtsetzungslehre 11, Zürich – St. Gallen 2021, S. 260f.
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Chiara Staiti, Genesis im Kontext. Zum Verhältnis von ‚Altsächsischer‘ und ‚Altenglischer Genesis‘, in: Altsächsisch. Beiträge zur altniederdeutschen Sprache, Literatur und Kultur, herausgegeben von Norbert Kössinger, Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanistischen Altertumskunde 146, Berlin – Boston 2025, S. 623f., 631
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Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/256aq [Stand 23.01.2026].
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