BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 598

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 14517

Ehemalige Signaturen

früher Rat. S. Em. 517

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 398

Digitalisat
  • 598 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 14517 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 124 Blätter sowie 1 zusätzliches Blatt hinten; 18,9/22,0 x 14,1/16,5 cm; Zählung von 1 bis 124 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; Zahl 62 übersprungen; Einband des 15. Jahrhunderts; heller, blindgepreßter Ledereinband mit Einzelstempeln; ehemals 1 Kette; auf den Deckeln ehemals 4 Buckeln vorne und 5 hinten; vorgängige Signatur auf dem Einbandrücken Rat. S. Em. 517; im Einbandspiegel auf einem Schildchen s.M.. - Einrichtung: Schriftspiegel 17,7/18,9 x 12,0/14,0 cm; 20-24 Zeilen; einspaltig; vorwiegend rote Zierunziale; zahlreiche rote und schwarze Initialen; f. 1v Initiale mit Flechtwerk; Überschriften in roter Farbe. - Schrift: vorkarolingische Minuskel mit insularem Einfluß von mehreren Händen um 800; quer geschriebene Urkunde auf der Versoseite des zusätzlichen Blattes von einer Hand aus dem 15. Jahrhundert.

Geschichte

Codex der Schrift nach um 800 vielleicht in Südwestdeutschland entstanden; dem Einband und der Blindpressung auf dem vorderen Einbanddeckel nach befand er sich spätestens im 15. Jahrhundert in der Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg; von dort aus gelangte er im Zuge der Säkularisation 1811 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

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Letzte Änderung: Christina Beer, 20.02.2018