BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 437a

Bibliothek Merseburg, Domstiftsbibliothek
Signatur

Ms. Nr. 129

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - 3. Nachtragsliste (1991)

Beschreibung

Codex; Pergament; 221 Blätter; 22,0/22,3 x 19,0 cm; Restaurierung des Einbandes 1963. - Einrichtung: Schriftspiegel 17,0 x 13,0 cm; einspaltig; 17 Zeilen; mit Flechtwerk und Blattmotiven verzierte Initialen in goldener Farbe; f. 38r Initiale T mit dem Autograph Thietmars von Merseburg. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen des 10./11. Jahrhunderts; Einträge auf f. 1v, 2r, 38r von der Hand Thietmars von Merseburg.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 10./11. Jahrhundert wahrscheinlich in der Benediktinerabtei St. Gallen entstanden; im 2. Jahrzehnt des 11. Jahrhunderts befand sich die Handschrift sicher in der Domstiftsbibliothek Merseburg, worauf Einträge im Necrolog weisen; vermutlich ist sie durch Kaiser Heinrich II. dorthin gelangt.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • G. Althoff - J. Wollasch, Die Totenbücher von Merseburg, Magdeburg und Lüneburg, S. XX-XXVII und passim
  • Bernward von Hildesheim, II, S. 237, 239
  • Die Dresdner Handschrift der Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg, S. II-IV
  • A. von Euw, in: Das Kloster St. Gallen im Mittelalter, S. 193
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 70
  • H. Hoffmann, Buchkunst und Königtum, Textband, S. 386
  • D. Hüpper-Dröge, FMSt. 18 (1984), S. 657
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 333
  • E. Rothe, Buchmalerei aus zwölf Jahrhunderten, S. 188, 240.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/437a [Stand 26.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 13.06.2017