BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 310

Bibliothek Karlsruhe, Badische Landesbibliothek
Signatur

Aug. CIC

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 64

Digitalisat
  • 310 Karlsruhe, Badische Landesbibliothek Aug. CIC (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 166 Blätter; von Blatt 89 (p. 178/179) nur noch 1 Streifen von 6,7 cm erhalten; 25,5 x 20,0 cm; Seitenzählung von 1 bis 331 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite; die erste Seite des Codex ist nicht gezählt; mit hellem, blindgepreßtem Leder überzogene Holzdeckel; 2 Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 18,0 x 14,0 cm; einspaltig; 25 Zeilen; Überschriften in roten Majuskeln; p. 331 Federzeichnung des segnenden Christus; p. 180 Majuskeln mit roten Füllseln. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen des 9./10. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 9./10. Jahrhundert wohl in Süddeutschland entstanden; ein Besitzvermerk auf p. 1 weist auf die Benediktinerabtei Reichenau; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1805 in den Besitz der Badischen Hof- und Landesbibliothek Karlsruhe.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, I, S. 355, Nr. 1696
  • B. Bischoff, Mittelalterliche Studien, II, S. 256
  • H. Butzmann, Die Weissenburger Handschriften, S. 251f.
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 57, 60
  • A. Holder, Die Reichenauer Handschriften, I, S. 454-456, 687f.
  • Th. Längin, Deutsche Handschriften der Grossh. Badischen Hof- und Landesbibliothek, S. 79
  • K. Preisendanz, Die Reichenauer Handschriften, III, 2, S. 154
  • F. Stegmüller, Repertorium biblicum medii aevi, II, Nr. 2246
  • StSG. IV, S. 407, Nr. 64.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/310 [Stand 25.09.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 17.09.2015