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<manuscript id="12641" created="2013-11-21 18:54:50 +0100" updated="2015-04-24 16:37:28 +0200" is_digitized="true" api_version="0.5">
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Clm 5508  </shelfmark>
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StSG. 334  </identification>
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Autopsie  </foundation>
  <description>
Codex; Pergament; 220 Blätter; 34,2/34,5 x 24,0/24,3 cm; Zählung von 1 bis 214 von moderner Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; erstes Blatt als I gezählt; Blätter nach f. 14, 88, 94, 107 und 185 gezählt als f. 14a, 88a, 94a, 107a und 185a; richtige Blattfolge (nach B. Bischoff) f. 1-152, 185-191, 153-184, 192-213; f. 1 und 214 stammen aus einer anderen Handschrift; sie dienten als Schutz für die erste bzw. letzte Lage; nach f. 6 ein schmaler Rand der Gegenhälfte von f. I noch sichtbar; nach f. 63 ein Blatt ausgeschnitten; mit hellem Leder überzogene Holzdeckel; auf dem Einbandrücken Pergamentschildchen mit Inhaltsangabe; ehemals eine Kette und eine Schließe; ehemals vorne und hinten ein Schild aufgeschraubt; vorgängige Signatur auf Schildchen auf dem Einbandrücken nicht lesbar. - Einrichtung: Schriftspiegel f. 1-213 29,0/29,5 x 20,0/22,5 cm; f. I und 214 24,7 x 15,3/16,0 cm; zweispaltig; f. I und 214 einspaltig; 28-33 Zeilen; f. I und 214 21 Zeilen; Überschriften in roter und brauner Capitalis und Unziale; zahlreiche unterschiedlich große Initialen an Zeilen- und Absatzanfängen. - Schrift: frühe karolingische Minuskel von mehreren Händen aus dem Ende des 8. Jahrhunderts; f. 1r-151r von mehreren Händen in einem französisch geprägten Stil; f. 151v-213v von mehreren Händen des Salzburger Stils; Korrekturen wahrscheinlich von der Hand des Salzburger Magisters Baldo; die beiden ungezählten Blätter aus einem Gebetsbuch aus dem 12. Jahrhundert.  </description>
  <history>
Einzelne Teile des Codex der Schrift nach im ausgehenden 8. Jahrhundert in den ersten Jahren der Regierung Bischof Arns (785-821) in Salzburg entstanden; f. 1r-151 mit großer Wahrscheinlichkeit von einem aus der verbrüderten Benediktinerabtei Saint-Dénis nach Salzburg gekommenen Mönch geschrieben; Besitzvermerke des 12. und 15. Jahrhunderts auf f. I und f. 1r weisen auf das Augustiner-Chorherrenstift Dießen; im Zuge der Säkularisation gelangte der Codex 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.  </history>
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